Die DRG erfordern auch für das Pflegemanagement und das Pflegecontrolling neue Instrumente. Mit unserem Workshop möchten wir Ihnen neue Wege und aktuelle Werkzeuge aufzeigen.
Zunächst werden aktuelle Pflegekonzepte diskutiert und eine Bestandsaufnahme im Pflegedienst durchgeführt. Dabei werden auch Aspekte des Qualitätsmanagements und zum "Expertenstandard Entlassmanagement" berücksichtigt.
Anschließend werden Beispiele und Auswertungen eines pflegespezifischen Benchmarks demonstriert. Der überwiegende Teil des Workshops befasst sich mit einem entscheidungsorientierten Aufbau von Managementinformationen. So werden Abteilungsbudgets über die Entgeltverrechnung bei internen Verlegungen gebildet und bis auf die Stationen heruntergebrochen.
- Aufbau eines tagesgleichen Berichtswesens
- Variable Gliederungstiefe bis auf den Einzelfall (z.B. Pflegeminuten je Fall im Benchmark oder Soll/Ist)
- Variable Gliederungsbreite (z.B. Entwicklung der Pflegeleistung im Zeitvergleich (PPR/LEP)
- Variable Kostenstellenberichte (z.B. Intensivstationen (TISS / DRG / INPULS)
- Weitere Verfeinerungen der Daten
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Diskussion um neue Arbeitsorganisationen. Hier werden insbesondere Leistungsverlagerungen vom Arztdienst auf andere Berufsgruppen, wie z.B. dem Pflegedienst, dargestellt.
- AAP (Arztassistenz Patientenmanagement)
- Therapiekoordinator
- Bewertete Tätigkeitsprofile zur Leistungsverlagerung
Abschließend werden auch Aspekte eines strategischen Controlling-Konzeptes diskutiert. |