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| | » Aufbau einer dynamischen Kostenträgerrechnung im Krankenhaus - CD-ROM |
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 | Durch die Einführung der DRGs im deutschen Gesundheitswesen hat die patientenbezogene Kostenträgerrechnung als Element des Controllings zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die dafür notwendige Leistungserfassung und Materialaufschreibung binden das Personal für zusätzliche Dokumentationstätigkeiten. Genau dieser personelle Aufwand ist jedoch für kleinere und mittlere Krankenhäuser kaum zu leisten. Also ergeben sich für diese zwei Alternativen: Lassen, oder nach Alternativen suchen.
Der Autor beschreibt zunächst das klassische Verfahren zum Aufbau einer patientenbezogenen Kostenträgerrechnung mit dem dafür notwendigen Aufwand. Anschließend wird als Alternative eine „Dynamische Kostenträgerrechnung“ vorgestellt, die ohne Leistungserfassung und Materialdokumentation auskommt. Grundlagen liefert der § 21 KEntG-Datensatz sowie die fachabteilungsbezogenen Kosten. Zunächst werden die krankenhausindividuellen Kostengewichte je DRG ermittelt und anschließend mit den Fachabteilungskosten bewertet. Verfeinerungen sind durch den Einsatz vorhandener patientenbezogener Daten wie Labor, PPR, OP etc. zu erzielen. Auch die internen Verlegungen werden nach Trennung der fallfixen und fallvariablen sowie der belegungsabhängigen von den belegungsunabhängigen Leistungen anteilig den Fachabteilungen zugeordnet.
Im Controlling können die Werte in der horizontalen Ebene dem Budget, dem Vorjahr oder geeigneten Benchmarkpartnern gegenübergestellt werden. In der Vertikalen reicht die Darstellung vom Gesamthaus über die Fachabteilungen bis zum einzelnen Patienten. Als Controlling-Instrumente stehen zur Verfügung: Belegungs-Controlling, Leistungs-Controlling, Pflege-Controlling, Erlös- und Kosten-Controlling, Personalcontrolling, Geo-Controlling und vieles mehr.
Insgesamt berichtet das Werk über einen Erfolg versprechenden Ansatz, ohne großen Aufwand zu kurzfristigen Information als Grundlage für die Entscheidung für die Geschäftsleitung zu gelangen.
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